ESTW-Gerechte Umgestaltung des Bahnhof Horb (Neckar)
So könnte man die geplanten Rückbaumaßnahmen im Bahnhof Horb (Neckar) an der
eingleisigen, landschaftlich sehr schön gelegenen Hauptbahn von Stuttgart nach Singen
freundlich umschreiben. Nach Auskunft eines örtlichen Mitarbeiters soll bereits in den
nächsten Tagen damit begonnen werden, die Oberleitung der überwiegenden Anzahl Gleise in
Horb (Neckar) Gbf zurückzubauen, da diese Gleise angeblich betrieblich nicht mehr
benötigt werden. Übrigbleiben soll nur ein Kreuzungs- und Überholgleis in diesem
Bahnhofsteil von Horb (Neckar).
In den folgenden Jahren soll dann sukzessive der gesamte Bahnhof Horb (Neckar) auf
ESTW-Technik umgestellt werden. Dazu wird in Horb (Neckar) selbst eine
ESTW-Unterzentrale errichtet werden.
Es ist also allen Eisenbahnfreunden anzuraten möglichst bald einen Besuch in Horb
(Neckar) ins Auge zu fassen. Allein schon die landschaftlich schöne Lage dieses Bahnhofs
in einem besonders engen Stück des Neckartals garantiert interessante Fotomotive. Dieses
wird durch die Tatsache, daß der gesamte Bahnhof durch vier elektromechanische
Stellwerke der Bauform E43 mit Formsignalen signaltechnisch gesichert wird nur noch
unterstrichen.
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Nicht nur die Triebzüge der Baureihe 403 kann man vor der malerischen Kulisse
Horbs ablichten, durch die Vielfalt der eingesetzen Fahrzeuge wird die
Fotopirsch so schnell nicht langweilig.
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Auch die Anlage des Bahnhof Horb (Neckar) insgesamt ist recht interessant, ist der
Bahnhof doch in zwei Bahnhofsteile, den Personenbahnhof und den Güterbahnhof unterteilt.
Diese Bahnhofsteile befinden sich hintereinander entlang der Strecke, wobei der
Personenbahnhof den nördlichen Bahnhofsteil darstellt. Diese Anordnung ist auf die
geographische Lage des Bahnhofs Horb (Neckar) zurückzuführen, der sich im, an dieser
Stelle ohnehin sehr engen Neckartal, in eine enge Nische östlich des Flusses, hart am
Berghang einschmiegen mußte. Hinzu kommt noch, daß bei der Erbauung des Bahnhofs auch
noch ein kleines Bahnbetriebswerk seinen Platz finden mußte. Dieses wurde in der
südöstlichen Ecke, im Bereich der Ausfahrt aus dem Personenbahnhofsteil angesiedelt. Ab
hier verbinden drei Gleise die nördlichen Bahnhofsanlagen mit dem weiter südlich
gelegenen Güterbahnhof. Für mehr war an dieser Stelle kein Platz, da just hier ein
Bergvorsprung und eine Schleife des Neckars sich so weit annähern, daß für mehr als eine
schmale Straße und die beschriebenen drei Gleise wirklich kein Platz mehr verbleibt.
Gerade an dieser Stelle hat man aber einen schönen Ausblick auf die Bahn mit mehreren
Signalen und den malerischen Gebäuden der in den Felshang gebauten Stadt Horb (Neckar)
im Hintergrund.
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Überholungen wie diese, werden zwar in Horb (Neckar) Gbf auch weiterhin möglich
sein, doch die Anzahl der Nebengleise wird doch stark reduziert werden.
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Betrieblich ist der Bahnhof Horb (Neckar), ebenso wie die übrigen Bahnhöfe entlang der
Strecke, nicht zuletzt auch deshalb sehr interessant, da recht häufig Zugkreuzungen oder
-überholungen in den Bahnhöfen stattfinden, da die Stecke im Neckartal ja überwiegend
eingleisig angelegt ist.
Durch die Vielfalt des eingesetzten Fahrzeugmaterials allein bei den Zügen des
Personenverkehrs, ergänzt durch etliche Güterzugleistungen mit den unterschiedlichsten
Baureihen auch tagsüber, kommt eigentlich kein Eisenbahnfreund zu kurz.
Hier verkehren neben den Triebwagen des Nah- und Fernverkehrs (BR 425, BR 628, BR 403,
ETR 470, Regioshuttle RS1) auch mit Lokomotiven der BR 110.3 bespannte Züge
und selbst im Güterverkehr reicht die Fahrzeugpalette von Loks der BR 151 bis hin zu den
modernsten Maschinen, die DB-Cargo zu bieten hat.
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